Mondfinsternis

Mondfinsternis
lunar eclipse

In dieser Situation versagen vermutlich alle Automatikprogramme sämtlicher Kamerahersteller: eine totale Mondfinsternis. Gestern hatten wir die längste in diesem Jahrhundert. Neben der richtigen Belichtung treten beim Versuch, ein solches Ereignis zu photographieren, noch andere Schwierigkeiten auf. Wenn der Bildkontrast zu gering ist für den Autofokus, weiß die Kamera nicht, wo sie scharf stellen soll. Der Mond, den wir als feste Größe kennen, wandert in einer beachtlichen Geschwindigkeit über den Sternenhimmel. Immer wieder musste die Kamera nachjustiert werden, damit der Trabant auch im Bildfeld bleibt.

Wer also meint, mit langen Verschlusszeiten der geringen Helligkeit beizukommen, wird feststellen, dass schon 5 Sekunden zu lang sind, um ein verwacklungsfreies Bild zu machen. Trotz Stativ und Bildstabilisator, bei bewegten Motiven hilft nur eine entsprechend kurze Verschlusszeit. Die wird nur mit entsprechend hoher ISO Empfindlichkeit erreicht, insbesondere, wenn man über kein lichtstarkes Teleobjektiv verfügt. Meine größte Blendenöffnung ist f/6,7. Für eine bessere Abbildungsqualität wollte ich aber auf f/10 abblenden.

Das hier gezeigte Motiv wurde mit der langen Brennweite (300mm, MFT) aufgenommen. Das entspricht einem 600mm Objektiv im 35mm Format. Schon bei der Einrichtung der Kamera merkt man, dass die geringste Bewegung am Kameragehäuse ein sichtbares Wackeln des Sucherbildes verursacht. Die Auslösung erfolgt also mit einem 12sec-Vorlauf, damit die Kamera sich nach dem Drücken des Auslösers wieder beruhigen kann. Eine Alternative ist die Fernauslösung über Handy-App oder Kabelauslöser.

Die Aufnahme wurde mit 7,7 Megapixel Auflösung gemacht. Mit einer Kamera mit 20 MP oder 45 MP macht man sicher keine schlechteren Photos, hat aber größere Dateien und längere Verarbeitungszeiten. Da auch die lange Brennweite nicht genug war, habe ich im Nachhinein einen Ausschnitt gewählt. Tatsächlich seht ihr hier also nur 2,7 MP. Damit lässt sich kein Plakat drucken, aber für diesen Blog und ein Tutorial genügt es.

Für Technikinteressierte sind hier die Metadaten dieses Motivs:

Abmessungen – 3200 x 2400
Freigestellt – 1898 x 1423
Datum/Uhrzeit – 27.07.18 23:17:34
Belichtung – 1,0 Sek. bei f/10
Brennweite –  300 mm (entspr. 600mm Vollformat)
ISO-Empfindlichkeit – ISO 3200
Belichtungsprogramm – Manuell
Kamera – Olympus OM-D E-M1 MarkII
Objektiv – Olympus M.75-300 F4.8-6.7 II
Copyright – Jörg F. Klam

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Erfurt

„Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!“

Günter Eich

Denkmal des unbekannten Wehrmachtsdeserteurs

Der Harz und seine Baudenkmäler

Viele

Fachwerkhäuser aus dem 15./16./17. Jahrhundert stehen leer und sind dem Verfall preisgegeben. Wie kann das 25 Jahre nach Mauerfall sein? Unsere Harzreise ist beglückend und bedrückend zugleich.

#Harz #Osterwieck #Baudenkmal #morbide #photostory

Fußball und die Straße

Schon zum zweiten Mal verdanke ich der Fußball WM eine wunderschöne Motorradtour. Samstag zur Sendezeit sind die Landstraßen fast völlig leer. 🙂

Bei gutem Wetter genossen wir brandenburgische Alleen und die leichten Hügel Sachsen Anhalts, bis wir im Weltkulturerbe Quedlinburg ankamen.

#Quedlinburg #BlaueStunde #Nachtaufnahme #Sommernacht #sightseeing #Germany

Dresden bei Nacht

Der Sommer mit seinen lauen Abenden bietet sich für späte Speziergänge an. Wenn dann die Nacht hereinbricht, gibt es die sogenannte „Blaue Stunde“. In Wahrheit nur einige Minuten, in denen die Dämmerung noch den Nachthimmel erhellt und die Beleuchtung der Stadt schon ihre Wirkung auf den Gebäuden zeigt. Das ist die Zeit für die besten Nachtaufnahmen. Hier sind ein paar Beispiele vom letzten Dresden-Besuch.

FOTOKURSE

Liebe Fotofreunde,

wie angekündigt gibt es Freitag und Samstag wieder praktische Fotokurse zum Thema Porträtfotografie und Tiefenschärfe. Blende und Belichtungszeit, Brennweite und das vorhandene Licht spielen für gelungene Porträts eine wichtige Rolle, sowie die Interaktion mit der Person vor der Kamera. Am Freitag wollen wir die Grundregeln der Porträtfotografie kennen lernen und mit ungewöhnlichen Einstellungen experimentieren.

Photokurs

Der Samstag steht dann im Zeichen der Bildgestaltung, die wir durch gezielte Unschärfe erzielen. Der gekonnte Umgang mit der Tiefenschärfe wird in der Fotografie im Nahbereich ebenso benötigt wie bei der Porträt- oder Streetfotografie. Zu wissen, mit welcher Brennweite ich bei welcher Blende was erwarten kann, ist das entscheidende Know How in sehr vielen Bereichen der Fotografie.

Die hier angebotenen FOTOKURSE sind sehr praxisnah. Wir fotografieren viel und tauschen uns über die Herausforderungen und Möglichkeiten am konkreten Beispiel aus.

Der Kurs ist Teil einer Serie von Praxiskursen, in denen wir fotografische Themen besprechen werden.

PORTRÄTS – Freitag, 13.04.2018 – 17-20 Uhr
TIEFENSCHÄRFE (UNSCHÄRFE) – Samstag, 14.04.2018 – 12-15 Uhr
(E)MOTION – BEWEGUNG IM BILD – Freitag, 20.04.2018 – 17-20 Uhr
MAKROFOTOGRAFIE – Termin wird noch bekanntgegeben

Ist dein Lieblingsthema noch nicht dabei? Lass es mich wissen. Du bist eingeladen, mit deinen Fragen zu einem fotografischen Bereich, der dich besonders interessiert, den Workshop zu bereichern. Außerdem findest du in jedem dieser Kurse Hinweise auf immer wiederkehrende fotografische Herausforderungen wie Available Light, Tiefenschärfe, Image Stabilisation (Bildstabilisierung) und Belichtungskorrektur. So bekommst du die nötige Routine in der Kamerabedienung, um das Beste aus deinem Equipment herauszuholen.

Die Teilnahme ist an jedem einzelnen Termin möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung also notwendig.

KURSGEBÜHR je Termin: 78,-€ p.P.
PAKETGEBÜHR (vier Kurse): 280,-€ p.P.

Wenn Termine ausfallen, z.B. mangels Teilnehmern, verschiebt sich der Kursplan. Die gezahlten Teilnehmergebühren verfallen nicht. Die Themen werden wiederholt angeboten. Weitere Termine werde ich zeitnah ankündigen.

Bitte melde dich verbindlich an, damit alle Teilnehmer wissen, ob der Kurs stattfinden wird.

Ich hoffe auf reges Interesse und freue mich auf die Kurse.

Jörg F. Klam

#streetart

#galleryweekend #Bildgestaltung

War das nun Streetart oder schlecht entsorgter Glasmüll? Die Frage, ob es Kunst ist oder ob das weg kann, hat sich mit diesen Aufnahmen beantwortet. Was immer die BSR nun daraus macht, das gebrochene Glas ist im Photo  verewigt.

gebrochenes Glas
Lichtspiel am Straßenrand

Die Präsentationen verschiedenster Kunst zum Gallery Weekend luden mich zu eigener Gestaltung ein. Ganz egal, ob die Intention des Künstlers verstanden wird oder nicht, es ist doch immer meine eigene Wahrnehmung, mit der ich auf Impressionen reagiere. Reflektiert werden daraus Photos, die vielleicht andere Menschen zu ihrer eigenen Wahrnehmung anregen…

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